Donnerstag, 6. November 2014

Angebot: Kinder-schminken, ein Kuchenbasar, Grillen, ein Kinderrechtequiz und Bastelstände.

Geplant ist, dass auch weitere Kinder- und Jugendverbänden mit weiteren Ständen vertreten sind.

Die Veranstaltung beginnt 15 Uhr. 

 Weitere Informationen zum Fest findet Ihr hier !




Eröffnungsrede zum Kinderfest vom 19.11.2014

Liebe Kinder, ihr werdet heute explizit und als erstes genannt, denn heute feiern wir eure Rechte, ihr steht heute im Mittelpunkt! Schön, dass ihr hier seid.
Des Weiteren begrüße ich alle Ehrengäste, Herrn Malycha als Integrationskoordinator und Herrn Zürcher vom paritätischen Wohlfahrtsverband und Mitgründer des Kinderschutzbundes Stendal. Des Weiteren den Vorstand des Kinderschutzbundes (Mitglieder nennen(anwesende zuerst! Prof. Dr. Klundt, Frau Dr. Katrin Reimer, Prof. Dr. Volker Wiedemer, Britta Wiese und Sophie Bölling ) und Personen des Kinderstärken e.V. Und natürlich alle weiteren Besucher, wir freuen uns sehr, dass sie mit uns feiern.
Das heutige Fest steht unter dem Motto: „25 Jahre Weltkinderrechte“. Vor 25 Jahren, am 20. November 1989 trat die UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Mit ihren 54 Artikeln enthält sie alle Rechte der Kinder. Wie beispielsweise, das Recht auf Bildung, Schutz und freie Meinungsäußerung.
Der Kinderschutzbund Stendal und einige Studierende der Hochschule fanden sich zusammen um der Öffentlichkeit aber auch den Kinder selbst deutlich zu machen, dass und welche Rechte sie haben.
Die Räumlichkeiten und das Engagement aller Beteiligten des Kinderschutzbundes boten sich an ein Fest für Groß und Klein zu veranstalten. Es wurde für Getränke und Speisen gesorgt, Angebote und Aktionen für die Kinder geplant, Pressemitteilungen verfasst, Plakate und Flyer verteilt und das wichtigste es wurde auf gutes Wetter und viele Besucher gehofft.
Mit viel Arbeit und viel Freude die Kinderrechte zu verdeutlichen, wurden für heute einige Aktionen geplant, wie das Kinderschminken, ein Kinderrechte-Quiz, ein Bastelstand und einige Spielangebote.

Wir, und ich spreche im Namen aller Beteiligten, freuen uns sehr, so viele Gäste begrüßen zu dürfen. Die Kinderrechte sind ein Thema, das nicht zu kurz kommen darf und gerade deshalb, lasst uns heute feiern. Habt Spaß und Kinder denkt daran: „ Ihr habt Rechte! Sagt es weiter“ 


Rede zu Refugees are Welcome. 

Mit diesem Fest wollen wir auch auf die Flüchtlingsproblematik in Stendal aufmerksam machen. 
In diesem Rahmen möchte wir die Arbeitsgruppe Refugees Welcome vorstellen. Diese Gruppe hat sich aus engagierten Studierenden und Dozenten gebildet und möchte innerhalb verschiedener Arbeitskreise einen Beitrag dazu leisten Flüchtlingen die Ankunft in Stendal nachhaltig zu verbessern und sie bei wahrnehmen ihrer Bedürfnisse zu unterstützen.

Insbesondere bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen,
(50-60% der erwarteten Flüchtlinge sind Kinder) und im Sinne unseres Festes sind Kinderrechte, Rechte für alle Kinder und Jugendlichen vor allem für Kinder auf der Flucht die außerhalb ihres Herkunftslandes, ihrer Sprachgruppe und ihrer Kultur leben müssen. Es muss ihnen ebenso  ihr Wohl gewährt werden, ihre Stimme gehört und ihre Entwicklung gefördert werden. Sie brauchen auch unser Vertrauen und unser Eintreten führ ihre Rechte.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Erfahrungsberichte zum Weltkindertag- "Jedes Kind hat Rechte" am 20.09.2014


Bildquelle: http://www.sensor-magazin.de/wp-content/uploads/2011/09/kindertag-260x262.jpg
(16.10.2014 11:49Uhr)

Liebe Studierende, liebe Alumnis und Interessierte,


mit einem feierlichen Anlass melden wir uns aus unseren Semesterferien zurück und beenden damit die kleine Flaute auf unserem Blog.


Der 20.09.2014 war ein sehr wichtiger  und ereignisreicher Tag im Kalender für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland. 




Viel wurde im Rahmen dieses Tages im Zeichen der Kinderrechte veranstaltet und besprochen. Sicherlich habt auch ihr unterschiedliche Erfahrungen und Eindrücke sammeln können.
Dieser Post soll euch die Möglichkeit geben eure Eindrücke zu schildern und von euren Erlebnissen zu berichten!








Dienstag, 3. Juni 2014

„Sieh’s mal KiWi- Kindheitswissenschaften bewegt!"



… unter diesem Motto lädt die Projektgruppe „Umbau in der Kinder- und Jugendhilfe und Kindheitswissenschaften in der National Coalition“ ExpertenInnen, sowie Studierende und Interessierte zur Fachtagung in die Hochschule Magdeburg-Stendal ein: 

Termin:
03.07.2014
10:00 - 15:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Hochschule Magdeburg-Stendal, Osterburger Straße 25, 39576 Stendal
Gebäude 3, Raum 0.05

Als neues Mitglied der National Coalition möchten wir die Möglichkeit nutzen über Themen zu diskutieren, mit denen wir uns als KindheitswissenschaftlerInnen schon seit längerem auseinandersetzen. Auf der Tagesordnung werden sich die Themen Monitoring-Stellen, Ombudspersonen und Beschwerdemanagement wiederfinden.
Themenbereiche, die aus kindheitswissenschaftlicher Sicht für die Umsetzung und Verwirklichung der Kinderrechte in Deutschland essentiell sind.
Wir  wünschen uns eine Fachtagung, die das Bewusstsein, um die Wichtigkeit dieser Themen erweitert und hoffen  mit allen Anwesenden in einen fachlichen und spannenden  Dialog zu treten. 

Weitere Informationen findet ihr auf unserem Blog unter der Kategorie „Sieh’s mal KiWi!“ -Fachtagung. 

Liebe Grüße,
eure Projektgruppe.

Mittwoch, 28. Mai 2014

KiWis aufgepasst!



Am 03.- 05. Juni findet in den Messehallen Berlin der 15.Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag  statt.
Diesmal unter dem Motto:


24/7 Kinder- und Jugendhilfe

viel wert.

gerecht.

wirkungsvoll.


Die Veranstaltungen des Fachkongresses werden von der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und ihren Mitgliedsorganisationen durchgeführt und stehen allen Interessierten offen.

Der 15. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag soll den Austausch von Politik, Theorie und Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe anregen.

Begleitet von Vorträgen, Projektpräsentationen und Workshops, bietet der 15.DKJHT die Möglichkeit sich über die aktuellen Themen und Herausforderung der Kinder- und Jugendhilfe kritisch auseinanderzusetzen.
Es erwarten euch über 222 interessante und spannende Veranstaltungen, an denen ihr kostenlos teilnehmen könnt.


Wenn wir euer Interesse wecken konnten, dann erscheint zahlreich und sammelt viele neue Eindrücke über das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe!


Eure Projektgruppe,
Jens Bornemann, Mara Erdmann, Steven Friedrich, Britta Wiese 

Dienstag, 22. April 2014

Haasenburg-Heime bleiben weiterhin geschlossen!

Die Haasenburg GmbH in Brandenburg fordert eine neue Lizenz zur Wiedereröffnung. Das bestehende Konzept, welches bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg vorgelegt wurde, unterlag einigen Veränderungen. Das Land hatte diesen Vorschlag abgelehnt, da auch eine Neukonzeption nichts an den grundlegenden Defiziten in den Einrichtungen der Haasenburg GmbH ändern würde.

 
Am 8. April 2014 tagte das rot-rote Landeskabinett zur Patt-Situation um die Haasenburg Heime in Brandenburg. Wie die Tageszeitung taz am 7. April berichtete, sind einige SPD-Minister für die Zustimmung des Vergleichs einer umgestalteten Konzeption der Haasenburg GmbH. Doch das rot-rote Kabinett hält an seiner Entscheidung fest, dass die Haasenburg Heime geschlossen bleiben.

Wir, als Kindheitswissenschaftler_Innen, begrüßen diesen Entschluss aus folgenden Gründen sehr.

Kinder und Jugendliche, die als schwer erziehbar eingestuft werden, benötigen einen hohen Unterstützungsbedarf, welcher in der Haasenburg GmbH nicht bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt wurde. Die speziellen Bedürfnisse, sowie die institutionelle, als auch familiäre Vorgeschichte der Kinder fanden in dem engmaschigen Betreuungskonzept der Haasenburg keine Beachtung. In den Heimen der Haasenburg GmbH lagen deshalb aus unserer Sicht enorme Kinderrechts- sowie Menschenrechtsverletzungen vor. Diese äußerten sich in Schikanen und in körperlicher „Begrenzung“ durch die verantwortlichen Erzieher_innen und durch das pädagogische Gesamtkonzept. Die Verantwortlichen behaupten, es bestünde eine Notwendigkeit der Begrenzung, da man nur so Kinder und Jugendliche vor Eigen- und Fremdgefährdung bewahren könne. Dabei stützen sie sich auf folgenden Paragraphen:

§ 1631b BGB
„Mit Freiheitsentziehung verbundene Unterbringung

Eine Unterbringung des Kindes, die mit Freiheitsentziehung verbunden ist, bedarf der Genehmigung des Familiengerichts. Die Unterbringung ist zulässig, wenn sie zum Wohl des Kindes, insbesondere zur Abwendung einer erheblichen Selbst- oder Fremdgefährdung, erforderlich ist und der Gefahr nicht auf andere Weise, auch nicht durch andere öffentliche Hilfen, begegnet werden kann. Ohne die Genehmigung ist die Unterbringung nur zulässig, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist; die Genehmigung ist unverzüglich nachzuholen.“

Aus unserer Sicht müsste die Berücksichtigung des Kindeswohls und Kindeswillens im Zentrum subjektorientierter pädagogischer Arbeit stehen. Für Kinder und Jugendliche aus besonderen Situationen  muss mehr Verständnis aufgebracht werden. Als Kindheitswissenschaftler_innen vertreten wir die Meinung, dass Isolation im Heim und das wahllose Anwenden von Antiaggressionsmaßnahmen gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht zu einer Verbesserung ihrer Situation führt. Die Kinder brauchen eine intensive, persönliche Betreuung, bei der ein großes Wissen um das Lebensumfeld und die individuellen Bedürfnisse unabdingbar ist. Die Gefahr einer Retraumatisierung der Kinder und Jugendlichen, sowie die Entstehung weiterer psychischer und physischer Schäden, bleiben sonst bestehen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Angebote, die vor dem Beschluss einer Heimunterbringung in die Überlegungen für Kinder und Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf mit einbezogen werden müssen. So gibt es alternative freizeitpädagogische Konzepte, in denen Kinder und Jugendliche lernen mit ihren Aggressionen umzugehen (z.B. der Verein Nordwind e.V.). Im Vordergrund sollte nicht die Gefahrenprävention der Gesellschaft vor Kindern und Jugendlichen stehen. Vielmehr spielt die Vermittlung von Hilfe zur Selbsthilfe eine entscheidende Rolle, damit Kinder und Jugendliche lernen, wie sie Probleme in ihrem Alltag bewältigen können.

Wir begrüßen die Entscheidung Martina Münchs, der Jugendministerin des Landes Brandenburg, die Lizenzen für die Haasenburg-Betreiber nicht zu erneuern und unterstützen ihren Aufruf zur geplanten Reformierung der Heimstrukturen in ganz Deutschland.

Weiterhin sollten in der deutschlandweiten Reformierung bestehende Konzepte zur Errichtung einer Stelle mit einer externen Vertrauensperson für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche Berücksichtigung finden, insbesondere für Kinder und Jugendliche in geschlossenen Einrichtungen. Dies würde der Forderung der UN eines deutschlandweiten Monitoring entsprechen und die Kinder und Jugendlichen in ihrem Recht auf ein individuelles Beschwerdeverfahren stärken.

Montag, 14. April 2014

Kinderuni Stendal startet ins Sommersemester 2014

Am Samstag den 26. April startet die Kinderuni in ein neues Semester. Jeden letzten Samstag des Monats gehört dann das Audimax wieder den Kindern. Sie hören und sehen echten Professoren und Professorinnen zu wie sie Kindervorlesungen zu spannenden Themen halten.

Hier alle Infos zum Sommersemester 2014:

Spiel und Sport, hier und dort!

Programm:

Samstag, 26. April

 

Spitzensport im antiken Griechenland - Was war los bei den Olympischen Spielen?
Falko Leonhardt, Winckelmann-Gesellschaft e.V.

Verschwitzt und außer Atem! Warum ist Sport trotzdem gut für uns
Prof. Dr. Michael Kraus, Hochschule Magdeburg-Stendal

Samstag, 24. Mai

 

Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten?! Die (verrückte) Geschichte des Fußballs
Steffi Wolf, KinderStärken e.V.

Sportstätten der Superlative - Wie funktionierten das Kolosseum und der Circus Maximus?
Prof. Dr. Max Kunze, Winckelmann-Gesellschaft e.V.

Samstag, 28. Juni

 

Superstars im alten Rom - Wer waren die Gladiatoren?
Dr. Stephanie-Gerrit Bruer, Winckelmann-Gesellschaft e.V.

Großer Fußball direkt vor der Haustür - Was ist los beim 1. FC Lok Stendal?
Sigrid und Prof. Dr. Ulrich Nellessen, 1. FC Lok Stendal

http://www.kinderuni-stendal.de/

Freitag, 14. Februar 2014

Studiengang „Angewandte Kindheitswissenschaften“ der Hochschule Magdeburg-Stendal in der „National Coalition“: Deutschland in Genf vor dem UN-Kinderrechteausschuss

Was machen eigentlich Kindheitswissenschaftlerinnen und Kindheitswissenschaftler? Unter anderem beschäftigen sie sich mit der Bekanntmachung und Umsetzung der von Deutschland 1992 unterzeichneten UN-Kinderrechtskonvention. Darin geht es um Schutz-, Förderungs- und Beteiligungsrechte z.B. in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Freizeit und Kultur. Zu diesem Zweck ist der Studiengang für Angewandte Kindheitswissenschaften der Hochschule Magdeburg-Stendal nun Mitglied in dem bundesweiten Netzwerk von Kinderrechtsorganisationen, Vereinen und Sozialverbänden namens „National Coalition“. Sie hat die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebene Aufgabe als Nichtregierungsorganisation die regierungsamtlichen Maßnahmen und Berichte zur Umsetzung der Kinderrechte zu überprüfen. 
 
Wie alle Staaten, die die UN-Kinderrechtskonvention unterzeichnet haben, muss auch die deutsche Regierung mit ihren Ministeriumsvertretern dem Kinderrechte-Ausschuss der Vereinten Nationen in Genf alle fünf Jahre Rede und Antwort stehen. Da es sich dabei um so interessante Themen wie Kinderarmut, Flüchtlingskinder, Kinderrechte ins Grundgesetz, Kindersoldaten, Bildungschancen, Kindergesundheit, Inklusion usw. handelt, ist ein solches Event bemerkenswert.

Am 27. Januar 2014 stand Deutschland vor dem UN-Kinderrechteausschuss in Genf auf dem Prüfstand. Das Seminar „Kindheitswissenschaften in die National Coalition“ hat den langen Weg bis dorthin verfolgt. Anlässlich der Anhörung organisierte die Seminar-Gruppe in der Hochschule eine Liveübertragung des Dialogs von Genf nach Stendal. Am 5. Februar formulierte der UN-Kinderrechteausschuss seine Bilanz der Anhörung und seine Erwartungen an Deutschland. Es ist zu hoffen, dass diese gerade bezüglich Kinderarmut, Bildungschancen, Inklusion und der Lage von Flüchtlingskindern von Deutschland ernst genommen werden und in der Umsetzung der Kinderrechte Beachtung finden. Dass Kinder Rechte haben und sie durchaus in der Lage sind, ihre Interessen selbst zu äußern, muss auch in der Bundesrepublik zu einer Selbstverständlichkeit werden. Daran mitzuwirken, verpflichten sich der Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften und die Hochschule Magdeburg-Stendal durch ihre Mitgliedschaft im Netzwerk der „National Coalition“ zur Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland.

Von: 
Mara Erdmann/Katharina Fischer/Christian Kirchner/Anne Müller/Claudia Müller/Isabell Roolf und das Seminar „Kindheitswissenschaften in der National Coalition“